Ohne Nadel und Faden geht es auch. Schwangere mit integriertem Ultraschallbild

Bild Schwangere mit integriertem Ultraschallbild
Bild Schwangere mit integriertem Ultraschallbild

So langsam arbeite ich mich (bisher nur fĂŒr privat) in die Geheimnisse des Plottens ein.

Hier habe ich fĂŒr meine Schwiegertochter ein Leuchtbild gestaltet.

Ihre eigene Silhouette habe ich aus einem Foto herausgearbeitet und anschließend mit dem Plotter geschnitten. Genau genommen waren es sogar zwei Fotos. ZunĂ€chst ein schönes seitliches Bild vom Babybauch – da passte aber leider die Blickrichtung nicht, sodass ich noch ein zweites Foto mit einem schönen Profil genommen und beide Bilder zusammengepuzzelt habe. Das fĂ€llt natĂŒrlich beim fertigen Plott nicht mehr auf.

HierfĂŒr haben ich die Silhouette(n) am PC nachgezeichnet und diese dann in Silhouette geladen und mit dem Plotter schneiden lassen. Möglich (wenn auch mĂŒhsam) wĂ€re das sicher auch mit einer feinen Nagelschere. Einen Versuch ist sicher auch das Programm Adobe Capture wert, mit dem Viele gerne arbeiten um Fotos plottbar zu machen, da bekommt man dann erheblich mehr Details,  die ich hier aber nicht brauchte, bzw. wollte. Es ging im die Silhouette.

Der Babybauch bekam eine ovale Aussparung fĂŒr das Ultraschallbild vom Enkelbaby ♄. Das Original-Ultraschallbild wurde eingescannt und auf dem Tintenstrahldrucker in passender GrĂ¶ĂŸe ausgedruckt. Anschließend wurde das Ganze von hinten eingeölt (Achtung: nicht nachmachen!! Warum – kommt spĂ€ter.) , sodass es bei Beleuchtung hĂŒbsch durchscheinend wirkt.

Die Daten unserer kleinen Maus sind dann auf Architektenpapier ausgedruckt und hinter dem Passpartout platziert, um eine leichte Tiefenwirkung zu erzielen.  Mit Beleuchtung sieht das dann so aus:

Schwangeren Silhouette mit Ultraschallbild und Geburtsdaten
Schwangeren Silhouette mit Ultraschallbild und Geburtsdaten

OK – soweit so gut. Fertig gebastelt und hĂŒbsch verpackt konnte ich den Rahmen meinem Schwiegertöchterlein dann ĂŒberreichen. Doch dann die böse Überraschung beim Auspacken: Über Nacht hatte das Ultraschallbild sein Öl an den Fotokarton abgegeben und eine hĂ€ssliche, fettige Spur hinterlassen.

Also hieß es, Google befragen und erfinderisch sein…

Es wurde also eine neue Silhouette geschnitten und das Ultraschallbild zunĂ€chst auf Transparentpapier gedruckt um so den Einsatz von Öl zu umgehen. Leider Fehlanzeige, da der Druck auf dem Transparentpapier leider sehr unscharf und somit unbrauchbar geriet.

NĂ€chster Versuch: Bild neu ausgedruckt und von hinten mit einer weißen Kerze eingerieben und anschließend so lange zwischen Löschpapier gebĂŒgelt bis keine Wachsspuren mehr erschienen.

Zur Sicherheit (gebranntes Kind) habe ich die Silhouette von hinten dann noch mit Transparentpapier abgeklebt und das gewachste Ultraschallbild darauf punktuell befestigt.

Nun warten wir ab, ob die Wachs möglicherweise durch die WĂ€rme der Lichter wieder einen Weg findet…. (Ich ergĂ€nze in den nĂ€chsten Tagen hier, was dann geschah…)

Nachtrag: Alles gut – keine weiteren bösen Überraschungen. Die letzte Version war erfolgreich.

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Liebe Kunden, solange diese Mitteilung noch sichtbar ist kann ich noch Shopbestellungen entgegennehmen und pĂŒnktlich liefern. Allerdings wird es langsam eng mit meinen KapazitĂ€ten. Liebe GrĂŒĂŸe aus Köln - Ihre Petra Ruland
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