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Eislaterne selbst gemacht

Eislaterne selbst gemacht

Wer mich kennt weiß: ich bin überhaupt kein Wintermensch. Was mich aber immer wieder reizt, sind Eislaternen.

Diese Mischung aus kalt und heiß, das zerbrechliche Eis und die heiß lodernde Flamme darin: das fasziniert mich einfach.

Dabei sind die Schmuckstücke ganz leicht herzustellen: Man nehme eine möglichst kuppelförmige Schüssel aus Kunststoff, fülle sie mit Wasser und gebe sie für ca. 3 Std. ins Tiefkühlfach. Anschließend stürzt man den  Inhalt vorsichtig (!!!), evtl. unter Zuhilfenahme von etwas warmem Wasser. Dann lässt man kurz warmes Wasser mittig auf die Kuppel laufen, sodass eine Öffnung entsteht, diese Erweitert man dann vorsichtig mit einem heißen Messer, bis ein Teelicht hindurch passt und gießt den noch flüssigen Inhalt ab. Dann schnell ab hinaus in die Kälte -> auf die Dämmerung warten -> das Teelicht anzünden -> verzaubern lassen ♥

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Anleitung für einen Ruck-Zuck-Unterrock

Ich hasse es wie die Pest, wenn schmale (ungefütterte) Röcke oder Kleider bei jedem Schritt an der Strumpfhose (oder den Leggings) nach oben krabbeln und ich bei jedem Schritt zuppeln muss, damit ich nicht „im Freien“ stehe.

Kennt jeder, oder? Die Lösung ist ebenso alt wie simpel: ein Unterrock!

Ruck-Zuck-Unterrock

So ein hilfreiches Teilchen ist blitzschnell selbst gemacht. Man braucht: …

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Jeansrettung ohne sichtbare Flicken

Oje – ein Riss! Ärgerlich – besonders bei der Lieblingsjeans. Wenn man älter als 5 Jahre ist, mag man auch keinen Flicken draufsetzen. Was nun?

So funktioniert Jeansrettung bei mir:

Riss in der Lieblingsjeans! Jeansrettung

So geht’s: ein Stückchen Saum, zwei Seitennähte (ja, Jeans sind doppelt genäht) und eine Overlocknaht aufgetrennt (dieser Schritt macht die meiste Arbeit an der Aktion). Die (im Schritt verlaufende)  Kappnaht bleibt unberührt.

Sicht auf die Lage von links:

aufgetrenntes Jeansbein - fertig zur Reparatur

Jetzt kommt ein „Pflaster“ zur Stabilisierung von innen auf die schadhafte Stelle. Ich arbeite hier gerne mit weichem Stickvlies:

leichtes Vlies (Pflaster) zur Stabilisierung

Nun wird mit mehreren farblich passenden Blau- und Grautönen zunächst quer im groben Zickzack von links, dann dem Fadenverlauf der Jeans entsprechend von rechts immer wieder im Geradstich übernäht. Dies geschieht so häufig, bis „Pflaster“ und Jeans untrennbar miteinander verbunden sind und die Melierung der Farben bestmöglich der Jeansfarbe entspricht. Dann wird das „Pflaster“ zurückgeschnitten. Von rechts sieht das dann so aus:

"Riss" nach der Behandlung mit fertigem "unsichtbarem Flicken

Jetzt wird die Seitennaht wieder doppelt verschlossen, per Overlock versäubert, die Saumkante mit ebenfalls passendem Garn ausgebessert. Et voilà:

Wieder tragbare Jeans mit wenig auffällig repariertem Riss

..ist das Lieblingsstück wieder tragbar. (Wenn jemand fragt: das muss so – das ist Used-Look in Perfektion ;-))

Hier noch einmal im Detail:

Jeansreparatur im Detail: tragbar - oder?

Fertig!

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