Die Dienstags-Frage

Hochglanz Handmade hat wieder eine Dienstagsfrage gestellt, die ich gerne beantworte:

Was ist der Lieblingsbereich Eurer Handmade-Arbeit?

Am schönsten finde ich es, wenn ich mit einer Kundin (meist sind es Frauen, aber auch vereinzelt Männer) gemeinsam eine Idee entwickle. Oft ist es so, dass die Kundin keine konkrete Vorstellung hat und zunächst nur wenige Anhaltspunkte gibt. Im Laufe des Gespräches entwickelt sich jedoch fast immer eine Grundidee, die dann von beiden Seiten solange gefeilt wird, bis DAS Richtige für genau diese Kundin herauskommt. Das dann umzusetzen macht mir große Freude. … wenn dann noch eine positive oder begeisterte Rückmeldung kommt, ist mir das mindestens so viel Wert, wie die Überweisung auf dem Konto.

island

Bei diesem Kissen ging es um ein Geldgeschenk für eine Hochzeit. Die Hochzeitsreise des Paares sollte nach Island gehen. So entstand dann dieses Kissen. Oben unter dem Globus habe ich eine Lücke gelassen, in die dann das Geldgeschenk in Form von gerollten Geldscheinen eingesteckt werden konnte.

Mittlerweile gibt es auch Stammkunden, die mich und meine Arbeitsweise kennen, die dann nur kurz anrufen, mir Anlass und Budget mitteilen – alles Weitere wird dann mir überlassen. „Machen Sie mal.“ – auch diese Art von Auftrag ist für mich sehr schön, weil ich mich dann kreativ austoben kann.

Sagte ich, dass ich diesen Job liebe?

Weitere Anworten auf die Dienstagsfrage finden Sie rechts in der Seitenleiste beim Click auf das D – Logo.

Jede noch so weite Reise beginnt mit dem ersten Schritt…

Ich antworte heute auf die Dienstags-Frage aus dem Hochglanz Handmade Blog. Die aktuelle Frage lautet: Wann und wieso hast Du das erste Mal Deine eigenen Sachen der Öffentlichkeit präsentiert?

Naja – so ganz einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Jedenfalls nicht, ohne ziemlich weit auszuholen. Vielleicht gehe ich damit zunächst auch ordentlich am Thema vorbei. Aber es gehört ALLES dazu und vielleicht macht genau das die Geschichte von Uniqz aus?

Achtung – Roman!

Meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann (ja „-mann“, so steht das noch in meinem Kaufmannsgehilfenbrief :-) ) begann ich in der Kölner Mode- und Textilgroßhandlung, die es heute leider nicht mehr gibt.

Das erste Ausbildungsjahr (oder damals noch Lehrjahr) absolvierte ich in der Strickwarenabteilung – das gefiel mir von der Ware her sehr gut: T-Shirts, Tops, Pullover, Strickjacken, Strickkleider und -röcke… all das schon ein ganzes Jahr im Voraus zu sehen, zu streicheln und nicht zuletzt zu kaufen war schon toll und machte Spaß.

Es kam aber, wie es kommen musste, neues Lehrjahr, neue Abteilung. Wir Mädels wollten natürlich

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